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Neuer Vorstand, neue Meinung - Senator Zöllner kriegt unverhofft Unterstützung |
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Der Chef des Landeselternausschusses lobt die Schulreform - und oft auch den Bildungssenator. Für Günter Peiritsch steht fest: Die Schulreform ist eine gute Sache. Die Abschaffung des "Stigmas Hauptschule" verbessere die Zukunftschancen vieler Jugendlichen, sagte der Vorsitzende des Landeselternausschusses (LEA) am Freitag bei seiner ersten Pressekonferenz zu Beginn des neuen Schuljahres: "Ich widerspreche allen, die das Scheitern der Reform voraussagen." Dass es mit der Wahl Peiritschs im Elternausschuss neue Töne geben würde, war schon nach der Abwahl des alten Vorsitzenden im Mai dieses Jahres klar. André Schindler, der dem Gremium viele Jahre vorstand, hatte als unnachgiebiger Gegner der Schulreform zuletzt keine Mehrheit unter den Elternvertretern mehr finden können. Nun also der Neue, Peiritsch: Er gehe optimistisch in das neue Schuljahr, verkündete der LEA-Vorsitzende - und fand viel Lob für Schulsenator Jürgen Zöllner (SPD): Dessen neue Schülerdatenbank werde das Personalchaos an den Schulen verringern. Zöllner habe zudem "unter großem persönlichen Einsatz" bei der Finanzverwaltung durchgesetzt, Lehrer künftig nicht erst kurz vor Schuljahresbeginn, sondern schon im März einstellen zu können.
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 29. August 2010 um 17:26 Uhr |
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Streit um Schulhelfer für Behinderte |
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Der "Runde Tisch Schulhelfer" ist vom Senat am Dienstag nach der dritten Sitzung beendet worden. Das Elternzentrum Berlin zeigt dafür kein Verständnis.
Der runde Tisch sollte das Verfahren eigentlich beschleunigen – trotzdem schauen viele Eltern behinderter Schulkinder mit Sorge auf das kommende Schuljahr: „Viele Eltern haben erst kurz vor den Ferien erfahren, dass sie im Herbst ohne Schulhelfer dastehen“, sagt Sabine Behringer vom Elternzentrum Berlin. Darüber hätten sie eigentlich schon im Mai informiert werden müssen. Das Elternzentrum vertritt die Interessen von Kindern mit Autismus und anderen tief greifenden Entwicklungsstörungen. Der Verein habe kein Verständnis dafür, dass der Senat den im Januar eingerichteten „Runden Tisch Schulhelfer“ am Dienstag nach der dritten Sitzung für beendet erklärt hat.
Etwas anders sieht das René Faccin vom Landeselternausschuss (LEA). Der runde Tisch sei auf Initiative des LEA eingerichtet worden, um eine neue Verwaltungsvorschrift und deren Umsetzung vorzubereiten. Ursprünglich seien dafür nur zwei Sitzungen anberaumt gewesen. Getroffen hatten sich am runden Tisch Vertreter der Eltern, der Schulen und der Landesbeauftragte für Behinderte sowie Mitarbeiter der Bildungsverwaltung. Das Land Berlin gibt in diesem Jahr 8,3 Millionen Euro für Schulhelfer aus, 2011 dann 8,7 Millionen.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 08. Juli 2010 um 10:34 Uhr |
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Da werden Eltern zu Hyänen |
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KOMMENTAR VON Alke Wierth
Was aus manchen der oft als "bildungsorientiert" beschriebenen Eltern werden kann, wenn es um ihre Einflussbereiche geht, lässt sich derzeit beim Landeselternausschuss (LEA) beobachten. Da wird von einigen Anhängern des alten LEA-Vorsitzenden gegen den neu gewählten auf eine Art gewettert, die nicht anders als schäbig genannt werden kann. Und man fragt sich, wer da wohl in dem Gremium sitzen mag, das doch eigentlich die Interessen unserer Kinder wahren soll.
Ja, wer? Der bisherige LEA-Vorsitzende André Schindler hat offensiv für die Interessen der Bildungselite gekämpft, zum Beispiel für den Erhalt der Gymnasien. Dass die Ansichten und Anliegen anderer Gruppen - Einwanderer und Hauptschuleltern etwa - keine Berücksichtigung fanden, liegt auch daran, dass die im Elternausschuss kaum vertreten sind.
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Landeselternausschuss: Irritation um Anfechtung bei Vorstandswahl |
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Im Landeselternausschuss (LEA) herrscht weiter Unruhe. Freitag erst war der bisherige Vorsitzende André Schindler abgewählt worden; neuer Vorsitzender ist Günter Peiritsch. Plötzlich tauchte auf der LEA-Homepage ein Eintrag auf, wonach Schindler erst mal im Amt bleibe, da die Wahl angefochten werde. Dies erzürnte Peiritsch. Die Wahl sei penibel protokolliert worden, er sei gewählt. Da Schindler laut Impressum für den Inhalt der Webseite verantwortlich ist, forderte Peiritsch ihn auf, die anderslautende Meldung umgehend von der Seite zu nehmen. Schindler hingegen, vom Tagesspiegel an seinem Arbeitsplatz in Afghanistan erreicht, sagte: „Ich habe nichts dergleichen geschrieben. Ich akzeptiere das Wahlergebnis. Die Sache ist für mich erledigt." Er sei aber ärgerlich, dass Peiritsch nun über die Presse „nachtrete". Dagegen erwäge er juristische Schritte. Wie der Eintrag auf die Homepage des Landeselternausschusses gekommen sei, wisse er nicht. Alle Mitglieder hätten dort die Möglichkeit, derartige Einträge zu machen. Peiritsch sagte, das seien doch bloß „Spielchen". Bevor er sich an die Presse wandte, habe er vergeblich versucht, Schindler zu erreichen. Der könne sich ja auch selbst melden: „Meine Nummer hat er." fk 16 Kommentare lesen... >> |
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Machtkampf im Landeselternausschuss |
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Montag, 24. Mai 2010 15:28 - Von Kathrin Spoerr Der Landeselternausschuss kommt nicht zur Ruhe. Erst am Freitag hatte der Vorstand des Gremiums seinen Vorsitzenden André Schindler abgewählt. Am gleichen Tag verkündete der Verein auf seiner Webseite, dass Schindler im Amt bleibt. Offenbar zweifeln Mitglieder an der Rechtmäßigkeit der Abwahl Schindlers.
Abgewählt oder nicht? Der ehemalige Vorsitzende des Landeselternausschusses selbst, André Schindler, hat seine Abwahl akzepitert.
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 25. Mai 2010 um 03:50 Uhr |
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